EUFOR-TSCHAD - unter diesem Namen unterstützt das österreichische Bundesheer die EU-Truppen im Tschad, genauer gesagt an der Grenze zur Krisenregion Darfur. Die Hauptaufgabe des österreichischen Kontingents wird dabei darin bestehen, rund um die Flüchtlingslager in der Nähe der Stadt Abèchè die Sicherheit der darin lebenden Bevölkerung zu gewährleisten.

Dazu bedarf es aus österreichischer Sicht rund 160 Soldatinnen und Soldaten, die sich aus Spezialeinsatzkräften, Ärzten und Sanitätern, Führungselementen, Logistik- und Aufklärungselementen sowie Offizieren in den Hauptquartieren in Paris und im Tschad zusammensetzen.

Wenn auch der Start der Mission durch diverse Verzögerungen nach hinten verschoben wurde, bedurfte es trotzdem einer enormen logistischen Herausforderung, das benötigte Personal und die dazu notwendige Ausrüstung und Versorgung in den Tschad zu transportieren. Gelöst hat man diese Aufgabe aus fliegerischer Sicht von Hörsching aus mit den Bundesheer-eigenen C-130 Hercules Maschinen, angemieteten Großraumtransportern der Typen Antontov AN-124 und Ilyushin IL-76 sowie ebenfalls externen Passagiermaschinen. Die Anschlussversorgung geschieht wie auch beim AUCON/KFOR Einsatz über das Heereslogistikzentrum in Wels.

Wie die Arbeiten im Hintergrund dieser Logistikleistung aussehen, hat Florian Kollmann gemeinsam mit der TW1 "Einsatz" Redaktion für Sie begleitet.

Linktipps:
Bundesheer-Tagebuch aus dem Tschad
Heereslogistikzentrum Wels
TW 1 "Einsatz" online


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Quellen: Wikipedia, US Forces in Austria Veterans Association, Tigerstaffel, MilKdo OÖ
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