AUCON / KFOR
Der Auslandseinsatz des Bundesheeres im Kosovo

Camp Casablanca

Das Camp Casablanca befindet sich am Rande von Suva Reka, einer kleinen Stadt mit rund 5.000 Einwohnern. Das Camp selbst ist eine beeindruckende kleine Stadt, die sich großteils gänzlich selbst versorgt - beginnend bei der Stromversorgung, der Trinkwasseraufbereitung bis hin zur Geräteinstandsetzung. Errichtet wurde es durch Pioniere auf einem ehemaligen Fabriksgelände in nur knapp eineinhalb Monaten.

Mit dem derzeitigen 16. AUCON/KFOR Kontingent beheimatet das Camp Casablanca rund 400 Österreichische und rund 90 Schweizer Soldaten. Untergebracht sind diese in Containereinheiten, allesamt vollständig je nach Zweck eingerichtet - mit Sanitäranlagen, umfassenden Freizeiteinrichtungen (Fitnessbereich, Sauna, Beachvolleyball, Basketball, Fußball, Klettern, Schwimmen uvm.) sowie mehreren gemütlichen Lokalitäten, die mit viel Liebe ins Detail an die Heimat angepasst dekoriert sind, wird dem Soldaten das tägliche Leben in Camp erleichtert. Zudem befinden sich im Camp noch eine Großküche mit Speisesaal (und einem Essensangebot, dass keinen Wunsch offen lässt), eine Wäscherei, ein Einkaufsshop (PX-Shop genannnt), eine Werkstatt, Fahrzeughallen, ein österreichisches und ein Schweizer Postamt und vieles mehr für den täglichen Bedarf. Im Camp selbst arbeiten in vielen verschiedenen Bereichen auch LEC's, sogenannte Local Employed Civilians.

Natürlich finden sich im Camp auch ein Krankenrevier und eine Campfeuerwehr, beide ebenso multinational. Die monatlichen und wöchentlichen Zahlen sind beeindruckend, so werden etwa im Monat durchschnittlich 3.000m3 Wasser verbraucht und 27.000 Essensportionen ausgegeben, jährlich rund 3 Mio. Liter Diesel für die Stromerzeugung verbraucht, die Liste ließe sich weiter fortsetzen....


Camp Casablanca aus der Luft gesehen

Camp Casablanca aus der Luft gesehen

Ein typischer Container-Innenbereich

Die SAN-Fahrzeughalle - SanPandur, SanPinzgauer und Schweizer Duro

Selten zu sehen - weiß lackierte Pinzgauer

Ein Schweizer Soldat erklärt die Trinkwasseraufbereitung

Genaue Laboruntersuchungen garantieren beste Qualität

Mehrere dieser Trinkwassertanks lagern das kühle Nass

Die "Haifischbar" der 2. gepJgKp

Sanitärbereiche

Beachvolleyballplatz

Energy Island - hier wird mit mehreren Generatoren Srom erzeugt

Instandhaltungsarbeiten am Puch G

Instandhaltungsarbeiten am Puch G

In der Werkstatt

Auch das Großgerät wird hier bestens gewartet

Eifriges Arbeiten in der Werkstatt...

...wie hier an einem SanPinzgauer

Auch sechs JPz K stehen hier für den Ernstfall bereit

Die riesige Fahrzeughalle

Morgenappell vor dem Lagezentrum

Mittagessen mit großer und hervorragender Auswahl

Getränke- und Salatbar

Hier trifft man sich zu den Essenszeiten

Das Postamt gewährleistet den Kontakt mit der Heimat

Die Unterkünfte der 1. und 2. gepJgKp

Ein Wegweiser zeigt die Entfernungen in die Heimatgarnisonen

Die Kirche mit einem Glockenturm und einem Feldaltar

Jede Kompanie hat ihr Logo

Der Eingangsbereich des Camps

Das KFOR-Abzeichen, im Hintergrund der Eingangsbereich

Ein deutscher TPz Fuchs verlässt das Camp

Im "Swiss Chalet" treffen sich Schweizer, Österreicher und Deutsche

An die Heimat, in diesem Fall die Schweizerische, soll es erinnern

Gemütliches Beisammensein von Schweizern, Österreichern und Deutschen

Essenausgabe mit großer Vielfalt

Gutes Essen ist wichtig für die Moral der Truppe

In der Freizeit bleibt auch Zeit für Blumenpflege, wie hier vor der Haifischbar

Die Kirche - Ort der Besinnung

Auch hierfür wird viel Arbeit in der Freizeit aufgewendet

In der Campfeuerwehr...

...arbeiten Schweizer und Österreicher in einem Team

Der Löschteich kann auch als Swimming Pool genutzt werden

Dazu auch eine Liegewiese

Das Swiss Camp

Eine Schweizer Soldatin beim Transport von Gütern

Nachts beruhigt sich das Camp - und doch ist immer was los

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Alle Fotos: © Florian Kollmann