Das Jagdkommando ist zweifelsohne eine der "sagenumwobensten" Spezialeinheiten des österreichischen Bundesheeres, man weiß wenig bis gar nichts über ihre Einsätze, ihre Gesichter bleiben stets unerkannt, vielfach werden sie im Volksmund auch als "die Einzelkämpfer" bezeichnet. Doch, diese Soldaten sind eine absolut perfekt aufeinander abgestimmte Spezialeinheit auf allerhöchstem Ausbildungsniveau, die lautlos und schnell im Einsatzgebiet operieren und sich ohne Wimperzucken in die Reihe der weltweit besten Spezialeinheiten einreihen kann, einen Vergleich brauchen sie nicht zu scheuen.

Das Jagdkommando ist die Spezialeinheit des Bundesheeres für neuartige und besonders heikle Aufträge. Die Kommando-Soldaten übernehmen Missionen, die von konventionellen Kräften nicht erfüllt werden können. Zu den Aufgaben der Elite-Soldaten zählen Kommandounternehmen, Nachrichtengewinnung, Personenschutz, das Evakuieren von Österreichern im Ausland oder das Festnehmen von Kriegsverbrechern.

Oberstes Gebot ist es, sich stets auf seinen "Buddy" (also den Teampartner) und auf seine Ausrüstung verlassen zu können. Aber auch im Kampf alleine muss der Jagdkommandosoldat völlig autark operieren können, ohne gesehen oder gehört zu werden. Dies wird immer und immer wieder trainiert, beginnend mit dem Jagdkommando-Grundkurs, der die Basis alles weiteren Wissens darstellt. Zudem werden auch Spezialisten ausgebildet, wie zB. in den Bereichen Fallschirmspringer, Pioniertaucher, Personenschutz uvm.

Florian Kollmann hat den Jagdkommandosoldaten im Zuge der "Langen Nacht der Museen" bei einer Zugriffsvorführung und einem Fallschirmabsprung über die Schulter gesehen. Zudem sehen Sie einen kleinen Teil des Waffenarsenals!

Linktipp: BMLV.gv.at - Das Jagdkommando


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